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Der grösste Benefit: Flexibilität

Flexibilität am Arbeitsplatz ist für viele Talente der grösste Benefit überhaupt. Zu entscheiden, wie lange wir arbeiten, wie häufig und in welchem Projekt wir uns engagieren. Temporärarbeit ist kein Trend mehr, sondern fester Bestandteil unserer Gesellschaft und somit auch unserer Volkswirtschaft. Es ist kein Geheimnis, dass immer mehr Unternehmungen 20, 30 bis 40 Prozent flexible Mitarbeitende beschäftigen, die extern von einem Personaldienstleister gemanagt werden. Das Bedürfnis nach echter und nachhaltiger Flexibilität ist gestiegen – sowohl auf Arbeitnehmer wie auf Arbeitgeberseite. Seit der Jahrtausendwende hat sich der Anteil der Temporärarbeit an der Gesamtbeschäftigung mit heute 2,2 Prozent verdoppelt.

Talente in allen Bereichen der Wirtschaft haben heute die Qual der Wahl und können sich aussuchen, wo und wie sie arbeiten möchten. Das ist gegenüber früher eine grosse Veränderung. Laut der Kelly Studie „Work Life Design" entscheidet sich nahezu jeder dritte Arbeitnehmer für einen flexiblen Arbeitsstil beispielweise mit flexibler Arbeitszeit oder im Home Office und den Alleingang als freier unabhängiger Mitarbeiter. In den verschiedensten Industrien arbeiten heute hochqualifizierte Menschen über Jahre hinweg flexibel. Das heisst, sie sind über einen externen Personaldienstleister angestellt und möchten das auch so. Sie fühlen sich mit dem Personaldienstleister als Arbeitgeber sehr sicher. Es gibt heute keine Industrie mehr in der Schweiz oder auf dem Weltmarkt, die nicht mit externen Mitarbeitenden arbeitet. Und damit meine ich nicht Unternehmensberater, sondern Menschen, die direkt zur Wertschöpfung des Unternehmens beitragen – ob Führungsperson, Fachkraft oder Hilfskraft.

Talente in allen Bereichen der Wirtschaft haben heute die Qual der Wahl und können sich aussuchen, wo und wie sie arbeiten möchten. Das ist gegenüber früher eine grosse Veränderung. Laut der Kelly Studie „Work Life Design" entscheidet sich nahezu jeder dritte Arbeitnehmer für einen flexiblen Arbeitsstil beispielweise mit flexibler Arbeitszeit oder im Home Office und den Alleingang als freier unabhängiger Mitarbeiter. In den verschiedensten Industrien arbeiten heute hochqualifizierte Menschen über Jahre hinweg flexibel. Das heisst, sie sind über einen externen Personaldienstleister angestellt und möchten das auch so. Sie fühlen sich mit dem Personaldienstleister als Arbeitgeber sehr sicher. Es gibt heute keine Industrie mehr in der Schweiz oder auf dem Weltmarkt, die nicht mit externen Mitarbeitenden arbeitet. Und damit meine ich nicht Unternehmensberater, sondern Menschen, die direkt zur Wertschöpfung des Unternehmens beitragen – ob Führungsperson, Fachkraft oder Hilfskraft.

Im Dienst des Mitarbeiters

Bei Kelly arbeiten viele Kandidaten bereits im Studium über uns und kommen danach erneut für eine Festanstellung auf uns zu. Wir Personaldienstleister verleihen ja nicht nur, wir vermitteln auch. Der Personaldienstleister ist sehr daran interessiert die Bedürfnisse des Kandidaten zu erfüllen und deshalb sofort bereit nach einem Temporäreinsatz, auch eine Feststelle zu suchen. Viele Kandidaten fühlen sich deshalb gut aufgehoben in dieser Anstellungsform. Dafür braucht es natürlich einen seriösen wie auch professionellen Personaldienstleister mit viel Engagement die richtigen Arbeitsplätze bei Kunden zur Verfügung stellen kann. Schlussendlich machen temporäre Mitarbeiter und festangestellte Mitarbeiter die gleiche Arbeit, egal wer der Arbeitgeber ist. Ein temporärer Mitarbeiter hat somit das gleiche, plus noch mehr – Flexibilität und einen starken Partner, der ihn durch alle Arbeitsphasen sicher und erfolgreich begleitet.

„Wir decken ein echtes Bedürfnis“

Eine Firma, die heute im Markt Personal sucht, braucht einen starken Partner in der Rekrutierung, der verschiedenste Instrumente aktivieren kann, um die richtigen Fachkräfte zu finden. Hier ist unsere Branche sehr gefragt, weil wir über diese Instrumente verfügen und die Rekrutierungstechniken beherrschen. Zudem sind wir schnell und das Bedürfnis der Firma steht für uns an erster Stelle. Das heisst, möglichst schnell die passende Person zu finden. Keine Firma hat heute ein halbes Jahr Zeit für die Rekrutierung von Mitarbeitenden. Die Firma kontaktiert uns in der Regel immer erst dann, wenn es bereits brennt. Dafür sind wir da. Wir decken als Personaldienstleister ein echtes Bedürfnis der Schweizer Firmen und schaffen einen Mehrwert für beide Seiten – Unternehmen und Stellensuchende.

 Könnten die Unternehmen auch selber rekrutieren?

Das können sie. Die Frage ist, ob die Unternehmen mit ihrem Image, mit ihrer Wirkung nach aussen genügend Möglichkeiten haben, die richtigen Fachkräfte zu finden. Wir sollten zuerst unterscheiden zwischen Feststellen, wo ich jemanden fix ins Boot nehmen und möglichst lange behalten möchte und zwischen Projekten und Auftragsspitzen, die ich mit externen Fachkräften auf Temporärbasis überbrücken möchte. Hier müssen zwei unterschiedliche Strategien verfolgt werden. Wenn ich als Unternehmen ein starkes Image habe und erfolgreich meine Werte und Vorteile nach aussen vermittle, kann ich meine Feststellen auch selber besetzen. Danach stellt sich die Frage, ob ich meine Ansprüche erfüllen kann. Und das beinhaltet häufig die Rekrutierung von Passivsuchenden. Personen, die aktuell noch angestellt sind und gar nicht aktiv suchen. Darin sind wir als Personaldienstleister Experten. Wir haben ein über Jahre aufgebautes Beziehungsnetzwerk, welches wir anzapfen können. Mit vielen Talenten sind wir über Jahre in Kontakt geblieben. Und sobald es um Projekte sowie kurzfristige Anstellungen geht, braucht es zwingend einen Recruiter, der schnell und effizient den Markt abdecken kann.

Was ist den Kunden wichtig?

Wir haben gerade kürzlich eine Umfrage durchgeführt. Wir waren selber ein wenig erstaunt, dass es nach wie vor das gleiche Kriterium ist: die Qualität des Mitarbeiters, der Mitarbeiterin. Diese sogenannte Passgenauigkeit war auch in den letzten 20 Jahren bereits das entscheidende Kriterium und wird es wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren bleiben.
Auch weitere Punkte sind den Kunden sehr wichtig. Eine gute Zusammenarbeit mit dem Kandidaten oder dem Kunden ist zentral und hat grossen Einfluss auf die Zufriedenheit. Ein Personaldienstleister sollte offen, ehrlich und transparent kommunizieren. Er sollte über die Qualifikationen der Kandidaten direkt informieren und nichts verschleiern.
Das wird geschätzt. Letztlich ist der Preis zwar wichtig, jedoch nicht das Entscheidungskriterium.

Was macht die Qualität der Dienstleistung aus?

Die Kompetenz macht es aus. Es braucht Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen in der Zusammenarbeit mit den Kandidaten und vor allem mit den firmeninternen Recruitern. Wenn das erarbeitet wird, ist eine Zusammenarbeit erfolgreich. Dafür braucht es jedoch eine Unternehmenskultur, in der diese Werte gelebt werden. Wir bei Express Personal haben dafür ein Leitbild. Das beste und einfachste Motto ist schlussendlich: so wie ich nach innen kommuniziere, kommuniziere ich auch nach aussen. Unser Leitbild ist dreidimensional und fokussiert sich auf unsere Kunden und Kundinnen, uns intern sowie unsere Kandidaten und Kandidatinnen und die temporären Mitarbeitenden. Wir haben drei Punkte, die uns für die interne Zusammenarbeit wichtig sind. Vereinbarungen, die abgemacht werden, werden bei uns auch eingehalten. Das sind die Wertschätzung und der Respekt, die ich meinem Gegenüber entgegenbringe. Wir handeln lösungsorientiert: Probleme existieren nicht, nur Lösungen und Herausforderungen. Letztlich sollten wir positiv denken, denn damit können wir Berge versetzen. Dies soll auch spürbar sein. So gelingt es uns, fokussiert, speditiv und qualitativ hochwertig mit unseren Kunden und Kandidaten zu arbeiten.

Und was bedeutet das konkret im Alltag?

Kurz gesagt: Wir bieten nichts an, hinter dem wir nicht stehen können. Gerade im Präsentieren von Kandidaten nützt vielleicht anfänglich das Schönreden noch ein wenig, aber das ist eine kurzfristige Geschichte. Ich diskutiere über das, was Sache ist. Und dann kann es sein, dass wir einen Punkt im Lebenslauf aufzeigen, der nicht reinpasst. Der Kandidat macht ihn aber mit der Erfahrung wett. Das gilt es auszudiskutieren – transparent und offen.

Gibt es noch weitere Massnahmen, die die Qualität erhöhen?

Wir haben in der Personaldienstleistung sehr viele Rahmenbedingungen. Wenn man das auflistet gibt es eine sehr lange Liste – Arbeitsvermittlungsgesetz, GAV Personalverleih und weitere Gesamtarbeitsverträge, Arbeitssicherheitsverordnungen etc. Nebst all diesen Anforderungen wollen wir auch noch einen zusätzlichen Effort in der Qualität leisten und haben uns ISO 9001 zertifizieren lassen. Für uns ist das ein Qualitätsmanagementsystem, das unsere internen Abläufe vorschreibt. Dies vermittelt auch unseren neuen Mitarbeitenden einen Anhaltspunkt und klare Standards, an die wir uns halten. Auch die Verbandsmitgliedschaft bei swissstaffing stärkt uns den Rücken und hält uns immer auf dem Laufenden.

Wo sehen Sie zukünftige Herausforderungen?

Wir als Personaldienstleister werden sicherlich gefordert sein, unsere Prozesse zu digitalisieren, damit wir noch schneller auf unsere Kunden- und Kandidatenwünsche reagieren können. Je flexibler die Arbeitswelt ist, desto wichtiger wird für uns das Marketing und damit auch das Reaktivieren von Kontakten und potentiellen Talenten. Nebst der Schnelligkeit braucht es auch Persönlichkeit.

Durch die Entstehung neuer Onlineplattformen sehe ich das Kerngeschäft der Personaldienstleistung nicht bedroht. Die Unternehmen möchten passgenaue Dossiers von guter Qualität, dies haben wir, wie anfangs erwähnt, bei unserer Umfrage festgestellt. Diese Selektion braucht Expertise und vor allem das Element Mensch. Wir kennen unsere Kunden und Kandidaten persönlich. Die Qualität dieses Matchings kann keine Plattform übernehmen. Das Vermitteln wird als Kerntätigkeit enorm wichtig bleiben. Wir Personaldienstleister gewährleisten, dass die passende Fachkraft am Montagmorgen um 7.30 am Arbeitsplatz steht mit der entsprechenden Schutzausrüstung, einer zusätzlichen Schulung falls gewünscht und allen nötigen Bewilligungen. Das ist unsere Dienstleistung und diese ist gefragt.

(Interviewt von Julia Bryner, Leiterin Marketing & Events swissstaffing.)

 

Temporärfirmen, die fairen Ubers

Die Firma X möchte sich auf ihr Kernbusiness fokussieren und lagert deshalb HR-Aufgaben aus. Oder: Die Firma X hat dringenden Bedarf nach einer Fachkraft und kann diese selber nicht so rasch finden. Auch möglich: Die Firma X sucht nach flexiblen Arbeitsmodellen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu halten.

Im Dreiecks-Setting tragen die Temporärfirmen die volle Arbeitgeberverantwortung. Der gesetzliche Rahmen ist für flexible Arbeitsformen allerdings (noch) nicht geeignet. Im direktdemokratisch-föderalistischen System der Schweiz benötigt die Weiterentwicklung von Gesetzen bekanntlich viel Zeit. Entsprechend atmet die aktuelle Arbeitsmarktgesetzgebung teilweise noch den Geist des Industriezeitalters. Die Temporärbranche hat deshalb eigene Lösungsansätze entwickelt, um die soziale Absicherung der Temoprärarbeitenden zu gewährleisten. Diese Lösungen fügen sich gut in das System von Gesetzen und sozialpartnerschaftlichen Vereinbarungen ein. Dies bedingte jahrelanges Austarieren mit allen Betroffenen.

Kurzum: Temporärfirmen sind verlässliche Arbeitgeber und stehen für einen klar geregelten und fairen Temporärarbeitsmarkt ein.

Resultat ist ein differenzierter Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih, der Standards wie zum Beispiel Mindestlöhne aus den Branchen übernimmt, in denen die Temporärarbeitenden eingesetzt sind, und diese mit eigenen, darüber hinausgehenden Leistungen ergänzt. Wie zum Beispiel mit einer Weiterbildungsförderung: Wer temporär arbeitet, hat bereits nach zwei Monaten Anspruch auf bis zu 4‘000 Franken für eine berufliche Weiterbildung.

Resultat ist auch ein spezifisches Pensionskassen-System, das den Koordinationsabzug auf die Stunde berechnet, so dass Temporärarbeitende – auch bei kürzeren Engagements – ab der ersten Stunde versichert werden können.

Eine solche massgeschneiderte Absicherung und Einbettung können die Anbieter der Gig Economy – wie zum Beispiel Uber – (noch) nicht gewährleisten. Meines Erachtens braucht es aber genau solche innovativen Sicherungssysteme, damit sich neue Arbeitsformen etablieren können.

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