Newsbeitrag

Beschäftigungsmotor Temporärarbeit schafft 5‘000 neue Arbeitsplätze

Nach zwei Krisenjahren setzt die Branche damit ein positives Signal für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung: Zu Beginn einer Wachstumsphase setzen Unternehmen erfahrungsgemäss auf Temporärarbeitskräfte, um die steigenden Auftragszahlen zu bewältigen. Für 2018 darf deshalb ein robustes Wachstum in der Schweiz erwartet werden.

Umsatzplus verdeckt niedrige Margen
Das satte Umsatzplus kommt für die vielen mittelständischen Temporärunternehmen zur rechten Zeit: Hoher Wettbewerbsdruck sowie preissensible Kunden drücken die Margen. Gewinne sind jedoch erforderlich, um die administrativen Kosten bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative zu schultern und die Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung zu meistern.

Wachstum mit Risiken
Hinter den guten Zahlen verbergen sich auch Risiken: Steigende Leerstände bei den Mietwohnungen
sowie die sinkende Zuwanderung könnten zu einer Überhitzung des Bausektors führen – eine
Schlüsselindustrie für die Temporärunternehmen. Zudem drohen Einschränkungsbemühungen bei
der Temporärarbeit, die wichtige Einstiegsjobs als erstes zerstören. Die gute Entwicklung der
Weltwirtschaft und das anziehende Wachstum in der Schweiz lassen die Temporärbranche aber auf
ein gutes Jahr 2018 hoffen. Marius Osterfeld, Ökonom bei swissstaffing schätzt: „Bestätigt sich
der historische Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum und Swiss Staffingindex, könnte die Branche
2018 erneut bis zu 5,8 Prozent wachsen.“

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