Newsbeitrag

Dauerbrenner Fachkräftemangel

Vor ein paar Jahren war es bestimmendes Thema: Die demografische Entwicklung öffnet eine Lücke im Arbeitsmarkt. HR und Personaldienstleister waren sich sicher, dass die Schweiz als «Jobmagnet» genug Arbeitskräfte anziehen und so den Mangel abdecken würde. Doch es kam anders: Die Masseneinwanderungsinitiative, der Frankenschock und weitere Wirtschaftsfaktoren erwiesen sich als grosse Herausforderung. Und die Politik stellte klar, dass der Schlüssel zur erfolgreichen Rekrutierung von Fachkräften im Arbeitsmarkt Schweiz selber liege.

Die Realität beweist das Gegenteil. Selbst wenn sich das Potenzial voll ausschöpfen liesse, würde es nicht ausreichen! Die Personaldienstleister setzen sich bereits heute stark für die Ausschöpfung des Inländerpotenzials ein. Mütter mit Kindern, Arbeitnehmer 50+ oder 60+ werden mit gezielten Modellen wieder in den Arbeitsmarkt geholt. Erste Erfolge wurden bereits erzielt. Aber es reicht nicht aus, um den Fachkräftemangel zu entschärfen. Je älter die Gesellschaft wird, desto weniger Erwerbstätige gibt es. Zusätzliches Personal ist auf die Schnelle also einzig im Ausland zu finden. Nur mit diesem Beizug, mit neuen Strategien und Lösungen funktionieren Unternehmen, die zwingend Fachkräfte brauchen.

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