Newsbeitrag

Swiss Staffingindex – Temporärbranche wächst mit 12,9 Prozent

Normale Beschäftigungsform: 365'000 Temporärarbeitende

Neuste Zahlen des Seco zeigen: Im Jahr 2017 arbeiteten 365'000 Menschen in der Schweiz temporär. Gemessen an der Gesamtbeschäftigung in Vollzeitäquivalenten entspricht dies einem Anteil von 2,3%. Auf dem Arbeitsmarkt ist Temporärarbeit eine ganz normale Arbeitsform unter vielen. Dazu passt, dass sich Temporärunternehmen nicht mehr nur als schnelle Vermittler von kurzfristig benötigten Arbeitskräften verstehen, sondern als Anbieter von umfangreichen Personaldienstleistungen. Gerade KMU nutzen die Möglichkeit, trotz geringer Grösse ein professionelles HR im Hintergrund zu haben.

Risiken: Handelskrieg und Stellenmeldepflicht

Der aktuelle Aufschwung der Temporärarbeit ist auf ein starkes Stellenwachstum im Bereich der Industrie zurückzuführen. Die internationale Konjunktur und der schwächere Franken beflügeln den Export und schaffen dank neuer Aufträge mehr Arbeitsplätze. Die Gefahr eines Handelskrieges schwebt somit auch über dem Geschäft der Schweizer Temporärbranche. Im Inland droht die Stellenmeldepflicht den Personaldienstleistern das Leben schwer zu machen. Da Temporärunternehmen permanent nach geeigneten Kandidaten suchen und rasch vermitteln, bremst die Meldepflicht oft mehr als sie nutzt. Die Stellenmeldepflicht ist aber auch eine Chance: Personaldienstleister können ihre Unternehmenskunden bei der Umsetzung unterstützen.

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