Newsbeitrag

Warum Work-Life-Balance reine Kopfsache ist

Doch beginnen wir von vorne. Drei fiktive Beispiele zeigen, dass Work-Life-Balance nicht einfach zu definieren ist:

  • Julia (36) versteht unter Work-Life-Balance, dass sie Arbeit und Freizeit klar trennen kann. Sie arbeitet am liebsten von 8 bis 17 Uhr und möchte sich am Feierabend ausschliesslich ihrer Familie, ihren Freunden sowie ihren Hobbies widmen.
  • Sven (28) arbeitet gerne viel und kniet sich am liebsten in herausfordernde Projekte. Für das nächste Jahr ist allerdings ein Sabbatical geplant, in dem Sven um die Welt reisen will.
  • Annabelle (52) will nach 30 Jahren Berufsleben endlich eine neue Richtung einschlagen und sich eine sinnvollere Tätigkeit suchen, die nicht nur Geld einbringt, sondern auch Sinn für ihr Leben stiftet und der Seele gut tut.

Sie sehen: In der Praxis sieht Work-Life-Balance bei jedem anders aus. In der Theorie sind aber Gemeinsamkeiten festzustellen: Work-Life-Balance heisst für die meisten Menschen, dass ihre Arbeit die Lebensqualität nicht verringert sondern idealerweise gar vergrössert. In welcher Form auch immer. Und wie erreichen SIE Work-Life-Balance?

Work-Life-Balance beginnt im Kopf

Das Erfolgsgeheimnis liegt darin, sich mit der Rolle der Arbeit im eigenen Leben intensiv auseinanderzusetzen. Diese drei Fragen können dabei helfen.

1. Warum arbeite ich?
Das Leben kostet. Wir alle benötigen ein regelmässiges Einkommen, um uns überlebenswichtige Dinge wie Wasser, Nahrung, Kleidung, Wohnung oder Strom leisten zu können. Wer eine Work-Life-Balance anstrebt, sollte sich bewusst sein, warum er arbeitet. Nur, um die eigene Existenz zu sichern? Auch, um sich weitere schöne Sachen zu leisten? Oder gar, weil man ein bestimmtes berufliches Ziel verfolgt?
•Um der Work-Life-Balance näherzukommen, sollte man sich der Gründe bewusst sein, warum man überhaupt arbeiten geht.

2. Wofür arbeite ich?
Hier geht es nicht um den Lohnerwerb an sich, sondern um die Art der Arbeit. Wenn wir schon mehrmals in der Woche aufstehen, um Geld für unser Leben zu verdienen, empfiehlt es sich, eine Arbeit zu wählen, die einem entspricht. Kann man seine eigenen Stärken einbringen? Ist man Teil eines spannenden Projektes? Fasziniert einen die Arbeitsumgebung?
•Je mehr eine Arbeit den eigenen Stärken und Interessen entspricht, desto mehr gelingt es, sie als willkommenen Teil des Lebens zu akzeptieren.

3. Wie arbeite ich?
Für viele Menschen ist es selbstverständlich, dass sie 45 Jahre ihres Lebens damit verbringen, am Montag um 8 Uhr ins Büro zu kommen und sich am Freitag um 17 Uhr auf zwei Tage zu freuen, die man zur freien Verfügung hat. Wenig wunderlich, wenn es da zu Burnout oder Boreout kommt, den zwei grossen Gegenspielern der Work-Life-Balance. Fragen Sie sich deshalb, wie Sie arbeiten.
Hier empfiehlt es sich, ein paar Werte aufzuschreiben, die Ihnen wirklich wichtig sind, und abzuklären, ob Sie diese Werte während der Arbeit leben können. Beispiele: Abwechslung, Herausforderung, Zusammensein, Wertschätzung, Routine, Spass, ...

  • Nicht jeder Mensch funktioniert gleich. Je mehr eine Person so arbeiten kann, wie es ihr entspricht, ihre Berufung ausüben darf, desto einfacher lässt sich ihre Arbeit ins Leben integrieren.

Die Fragen liessen sich beliebig erweitern: Wann arbeite ich, wo arbeite ich, mit wem arbeite ich?

Work-Life-Balance: Arbeit richtig einordnen

Auch wenn Work-Life-Balance sehr unterschiedlich interpretiert wird, so hat sie doch stets mit der Rolle der Arbeit im eigenen Leben zu tun. Wenn man sich damit auseinandersetzt, steigen die Chancen, dass die Arbeit dazu beiträgt, die Lebensqualität zu erhöhen, und ein Gefühl gesunder Balance und des Glücks aufkommen lässt.

(Quelle des Artikels: www.swisstaffing.ch )

(Link: https://www.swissstaffing.ch/de/Blog/2018/05/Warum-Work-Life-Balance-reine-Kopfsache-ist.php )

Zurück

Newsarchiv